Schönheitsideale - Essstörung
   
 
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Im Alltag werden Essstörungen häufig zusammengefasst, man spricht dann von Magersucht.

Deshalb soll dieser Artikel aufklären und verschiedene Krankheiten erklären.

Man unterscheidet zwischen latenter Esssucht, Anorexie bzw. Anorexia nervosa, Bulimie und Binge eating disorder.

 

Die latente Esssucht wird zu häufig als „Jojo-Effekt“ abgetan. Erkrankte leiden unter massiven Gewichtsschwankungen, mal normalgewichtig, mal übergewichtig.

Ein möglicher diagnostischer Hinweis ist die permanente Angst  vor Gewichtszunahme, dies führt zu verschiedenen Diäten und zur übertriebenen Selbstkontrolle.

Typisch ist auch, dass die Stimmung der betroffenen Personen stark vom derzeitigen Gewicht abhängt.

Meist ist es diesen Menschen nicht mehr möglich ihr Essen entspannt und ohne Reue zu genießen.

Gewarnt wird in diesem Fall vor allem vor Abführmitteln und Appetitzüglern, es gibt nämlich kein Produkt, welches dauerhaft ihr Gewicht reduziert.

Ernährungsspezialisten raten immer zu einer ausgewogenen Ernährung, durch die langsamer und somit gesünder und dauerhafter Abgenommen wird.

 

Anorexie wird in der Alltagssprache einfach „Magersucht“ genannt.

Anorexie fördert sind Internetseiten wie ProAna, genaueres hierüber finden sie ebenfalls auf unserer Internetseite.

Mögliche Anzeichen für Anorexie wäre zum Beispiel ein Geiwchtsverlust von 20% innerhalb von kurzer Zeit (ca. 3-4 Monate). Betroffene führen diesen Gewichtsverlust durch strenge Kontrolle und stark eingeschränkte Nahrungsaufnahme.

Übertriebene körperliche Aktivitäten, sowie selbst herbeigeführtes Erbrechen und Abführen begünstigen diesen extremen Gewichtsverlust.

Die Gedanken des Betroffenen drehen sich übermäßig um Kalorien und ums Essen.

Ein weiterer diagnostischer Hinweis ist die Körperschemastörung, hierbei wird der eigene Körper immer als deutlich dicker wahrgenommen als er tatsächlich ist, selbst wenn schon Untergewicht besteht.

Typisch für das Essverhalten von Magersüchtigen ist der Verzehr von Baby- und Kindernahrung, es wird außerdem oft sehr warm oder heiß gespeist, außerdem ist die Nahrungsauswahl eher einseitig.

Betroffene versuchen andere zum essen zu animieren, während sie selbst nur vortäuschen mitzuessen.

Die Behandlung ist in sofern schwierig, als das sich die Betroffenen weigern ihre Krankheit ernst zu nehmen.

Bei Frauen ist das erste Anzeichen für die körperlichen Schäden das Ausbleiben der Monatsblutung, doch das Ausmaß der massiven Folgeschäden, wie z.B das Absinken des Stoffwechsels, des Pulses, des Blutdrucks und der Körpertemperatur, sind meist nicht sofort erkennbar.

Diese Störungen können dann zu Müdigkeit, Frieren, Verstopfung, trockener Haut, brüchigen Haar und hormoneller Veränderung, dadurch kann es dann auch wieder zu Osteoporose kommen.

Zwanghafter Vergleich mit anderen Menschen, starkes Kontrollbedürfnis, Schuldgefühle, Selbsthass, Geiz, zwanghaftes waschen/putzen, sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen und selbst verletzendes Verhalten können seelische Folgen der Magersucht sein.

Wichtig für Betroffene ist es sich selbst einzugestehen, dass man erkrankt ist und medizinische und therapeutische Hilfe annehmen muss, denn 10-15% aller Magersüchtigen sterben an ihrer Krankheit

 

Bulimie bzw. Bulimia nervosa ist eine weitere Essstörung. Der deutsche Name Ess-Brech-Sucht beschreibt die Krankheit schon sehr gut.

Bulimische Menschen kontrollieren ihr Essverhalten vor allem in der Öffentlichkeit, aber auch zu Hause essen sie „offiziell“ nur Lightprodukte. Bei den Essanfällen wird gehortetes ungesundes Essen heruntergeschlungen, anschließend wird alles wieder erbrochen oder durch Abführmittel aus dem Körper geholt. Manchmal führen derartige Anfälle sogar zu einer hohen finanziellen Verschuldung.

Bulimie ist schambesetzt und heimlich, dies führt zu sozialer Isolation und depressiver Verstimmung.

Hinweise auf diese Krankheit sind diese Anfälle und das im Anschluss versuchte rückgängig machen durch selbstinduziertes Erbrechen, Medikamentenmissbrauch, strenge Diäten/ Fastenphasen oder unnormale viel körperliche Betätigung.

Auch Bulimie kann körperliche und seelische Folgen haben. Herzrhythmusstörung, Kreislaufprobleme, Zahnschmelzabbau, Mineralienmangel, Speiseröhrenverätzung und Nierenschäden sind die häufigsten Probleme die auftreten.

Bulimie zieht nicht selten noch andere Süchte mit sich, wie z.B. Alkohol-, Drogen-, Medikamente- oder Kaufsucht.

 

Binge eating disorder ist eine ganz andere Form von Essstörung, denn es werden keine Gegenmaßnahmen, wie beispielsweise erbrechen, getroffen.

Der Betroffene hat häufige Heißhungeranfälle. Die Wahrnehmung von Sättigung und Hunger ist meist stark gestört. Typisch ist eine bevorzugte bewegungsarme Freizeitsbeschäftigung, wie zum Beispiel fernsehen.

Symptome sind z.B. Schlingen, Essen bis zum Völlegefühl, essen von großen Mengen ohne Hungergefühl.

Die Kalorien werden im Körper behalten, dadurch dass alle Gegenmaßnahmen ausbleiben verfetten Betroffene. Aus diesem Übergewicht resultieren körperliche Schäden.

Zusätzlich kann es auch noch zu Alkoholmissbrauch, Angstzustände, Selbsthass und zwanghaften Verhalten.

 

Diese verschiedenen Arten von Essstörung können natürlich auch variieren oder eine Krankheit kann zu einer anderen führen. 

 

 

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